Transaktionsberatung: die Entscheidung vor der Transaktion
Die meisten Immobilientransaktionen scheitern nicht am Markt, sondern an der Vorbereitung: unklare Entscheidungsgrundlage, zu späte Finanzierungsfrage, ein Prozess, der Käufer verbrennt statt bindet. Transaktionsberatung setzt davor an — als eigenständige Leistung, unabhängig davon, ob am Ende verkauft, gekauft oder bewusst gewartet wird.
Was Transaktionsberatung bei uns bedeutet
Wir beraten Eigentümer, Projektentwickler und Investoren in der Phase, in der die wesentlichen Weichen gestellt werden: Verkaufen oder halten? Einzelobjekt oder Portfolio? Asset Deal oder Share Deal? Forward-Struktur oder Fertigstellung abwarten? Welche Kaufpreisbandbreite ist realistisch — und mit welchem Käuferkreis?
Das Ergebnis ist keine Meinung, sondern eine Entscheidungsgrundlage: Standort- und Objektanalyse, Nutzungs- und Exit-Szenarien, Kapitalstruktur, Zeitplan, Risiken. In einer Form, die ein Investment-Committee, eine Bank oder ein Gesellschafterkreis ohne Übersetzung lesen kann.
Verkäuferseite: den Prozess führen, nicht erleiden
Auf der Verkäuferseite strukturieren wir den gesamten Prozess — von der Aufbereitung des Datenraums über die Käuferauswahl nach Ankaufsprofil bis zu Q&A, Verhandlung und Signing. Off-market, in einem kleinen, qualifizierten Kreis, mit klarer Taktung. Der Unterschied zur reinen Vermittlung: Wir sind vor dem ersten Käuferkontakt involviert und nicht erst danach.
Wo sinnvoll, trennen wir Beratung und Vermittlung bewusst: Die Entscheidungsgrundlage entsteht zum vereinbarten Honorar, unabhängig vom späteren Verkauf. So bleibt die Empfehlung frei — auch wenn sie „nicht jetzt“ lautet.
Käuferseite: Ankaufsprüfung mit Marktblick
Für Investoren prüfen wir Ankaufsgelegenheiten mit dem Blick dessen, der die Verkäuferseite kennt: Ist der Preis marktgerecht oder nur gut verpackt? Trägt der Mietvertrag die Story? Welche Drittverwendung bleibt, wenn der Ankermieter geht? Wo liegen die Punkte, an denen sich nachverhandeln lässt — und wo nicht?
Dazu gehört die Finanzierungsseite: Welche Kapitalstruktur passt zum Objekt, welche Bank oder welches Konsortium trägt sie, und wie muss der Datenraum aussehen, damit die Kreditentscheidung nicht zum Engpass wird.
Für wen — und für wen nicht
Für Projektentwickler, die den Exit früh absichern wollen. Für Bestandshalter und Family Offices, die eine ehrliche Einordnung vor einer Verkaufs- oder Halteentscheidung brauchen. Für Investoren, die Ankäufe mit zweitem Blick prüfen lassen möchten. Für Banken und Finanzierer, die in einer Sondersituation einen Partner brauchen, der beide Seiten versteht.
Nicht für alle, die nur eine schnelle Bewertung zum Nulltarif suchen — dafür gibt es Portale. Unsere Beratung ist eine eigene Leistung mit vereinbartem Rahmen, deutschlandweit, mit Schwerpunkt Süddeutschland.
Häufige Fragen
Was unterscheidet Transaktionsberatung von Maklertätigkeit?
Maklertätigkeit beginnt mit der Vermarktung und wird im Erfolgsfall vergütet. Transaktionsberatung beginnt davor: mit der Entscheidungsgrundlage, Struktur und Prozessplanung — und wird als eigene Leistung vergütet, unabhängig davon, ob am Ende eine Transaktion stattfindet. Beides kann aufeinander aufbauen, muss es aber nicht.
Wie wird die Beratung vergütet?
Vorab vereinbart — als Fixhonorar für einen definierten Umfang oder als Retainer für eine laufende Begleitung. Erstgespräch und Einordnung sind kostenfrei. Rollen und Vergütung legen wir vor dem Start offen, auch wenn wir später auf Verkäufer- und Käuferseite tätig sind.
Arbeiten Sie auch auf Käuferseite?
Ja — Ankaufsprüfung, Nachverhandlung und Finanzierungsstrukturierung für Investoren gehören zum Kern. Investoren können ihr Ankaufsprofil bei uns hinterlegen; wir melden uns dann nur, wenn ein Mandat wirklich passt.
In welchen Regionen sind Sie tätig?
Deutschlandweit, mit Schwerpunkt Süddeutschland und Sitz in Würzburg. Ausgewählte Projekte begleiten wir auch im europäischen Ausland.